Unterstütze dieses Projekt, das die Geschichte von Padre Marcelo erzählt – eines indigenen Priesters aus Südmexiko und überzeugten Vertreter der Befreiungstheologie, die er nicht nur theoretisch verstand, sondern im gelebten Alltag verkörperte. Sein Leben war geprägt von Hingabe, Gerechtigkeit und dem unermüdlichen Streben nach Frieden. Dieser Film möchte seinen Geist, sein soziales Engagement und die Wirkung seines Vermächtnisses einfangen und seine Stimme lebendig halten.
Dieses Projekt ist ein dokumentarischer Film, der das Leben von Padre Marcelo rekonstruiert, um zu verstehen, wer er war, was ihn antrieb, wie er den Glauben verstand, warum seine Person für bestimmte Machtstrukturen unbequem war und wie dieser Konflikt schließlich in seiner Ermordung durch genau jene Kräfte mündete, denen er sein Leben lang mutig entgegentrat. Ebenso geht es darum, welches Vermächtnis er bei den Menschen und Gemeinschaften hinterließ, denen er begegnete.
Der Film schlägt einen menschlichen und nahbaren Blick vor, fern von Sensationalismus, mit Fokus auf Leben, soziale Gerechtigkeit, Glauben, Entscheidungen und deren Konsequenzen.
Padre Marcelo war ein Priester aus Chiapas, tsotsil-indigener Herkunft, der sein Leben dem Aufbau von Frieden widmete und sich stets für die Gemeinschaften und die verletzlichsten Menschen in seinem Umfeld einsetzte.
Sein pastorales Wirken war eng mit sozialer Gerechtigkeit, dem Schutz der Menschenrechte und der Begleitung von Menschen in Gewalt- und Ausgrenzungssituationen verbunden.
Seine kritische Haltung und seine Nähe zu den Opfern machten ihn zu einer umstrittenen Figur. Sein Leitsatz „Beten reicht nicht“ kostete ihn das Leben: Seine Ermordung am 20. Oktober 2024 erschütterte eine ganze Region.
Heute wirft seine Geschichte weiterhin wichtige und notwendige Fragen auf und inspiriert Menschen auf der ganzen Welt.
Der Filmemacher Fernando Romero-Forsthuber verbrachte 2022 eine Woche mit Padre Marcelo, teilte seinen Alltag und lernte eine intensive, nahbare und mutige Persönlichkeit kennen. Trotz Todesdrohungen strahlte der Priester weiterhin Menschlichkeit und Stärke aus. Heute möchte Fernando diese Geschichte in einem Dokumentarfilm erzählen, damit sein Vermächtnis weiterlebt und Menschen über Grenzen hinweg inspiriert – wie Padre Marcelo sagte: „Beten reicht nicht“.
Das Projekt wurde zudem gemeinsam mit dem Schweizer Seelsorger Stefan Herbst aus der Pfarrei Biel initiiert, der sich maßgeblich für die Unterstützung durch die Eine-Welt-Kommission der katholischen Kirche in Biel eingesetzt hat.
Über das Vermächtnis von Padre Marcelo hinaus behandelt der Film universelle Themen wie soziales Engagement, Befreiungstheologie, persönliche Verantwortung und den Preis, den es kostet, den eigenen Überzeugungen treu zu bleibe
Dieses Projekt wird von der “Eine Welt Komission” der katholischen Kirche in Biel, Schweiz, unterstützt.
Wir suchen weiterhin Unterstützung für die Realisierung dieses Projekts.
Für weitere Informationen, Kooperationen oder Interesse an einer Unterstützung:
Email: fernando@tatikmarcelo.com
https://www.frontlinedefenders.
org/en/case/killing-indigenous-priest-marcelo-perez-perez